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Edle Spirituosen aus der Brenner Stube

Edelbrände, hochqualitative Liköre oder sonstige Spirituosen können Sie direkt in der Brenner Stube, im Vesperstüble Kehlen oder in unserem Online Shop kaufen. Was sind die Eigenheiten dieser Getränke und wie werden sie hergestellt? Im folgenden erfahren Sie, was die Spirituosen der Brenner Stube so besonders macht, wie die verschiedenen Edelbrände und Liköre hergestellt werden und was eigentlich genau unter dem Wort Spirituose verstanden wird.

Was sind Spirituosen?

Laut EU-Definition sind Spirituosen alle Getränke, die über 15 % Vol. Alkoholgehalt aufweisen. Auch ihr Name beherzigt diese Eigenschaft, denn das Wort Spirituosen stammt vom lateinischen spiritus, was „Geist“ oder „Seele“ heißt. Die Interpretation kann doppeldeutig sein: Hat das geistige Getränk selbst eine hochprozentige Seele oder stimuliert es den Geist des Genießers in besonderer Weise? Vorausgesetzt, er hält das richtige Maß ein, damit Spirituosen seinen Geist nicht völlig vernebeln. Doch hier kann man Entwarnung geben: Bei Bier, Wein und Spirituosen liegen die hochprozentigen Liköre und Edelbrände bezüglich der konsumierten Menge hierzulande erst an dritter Stelle. Während der Durchschnittsdeutsche pro Kopf und Jahr über 100 Liter Bier trinkt, genießt er lediglich 5 Liter Liköre und Schnäpse.


Was ist Schnaps und wie entsteht er?

Schnaps ist ein volkstümlicher Begriff für alle Spirituosen, die per Destillation gewonnen werden – Fachleute mit Herzblut wie Martin Schlachter bevorzugen hier den Begriff „Edelbrand“. Die Herstellungsart ist bei allen Sorten ähnlich: Vorab wird, z.B. bei Obstbränden oder Whisky, eine Maische angesetzt, in der Früchte oder Getreide mithilfe von Hefe vergären. Dabei wandelt sich Zucker in Alkohol und es wird ein Alkoholgehalt von 5 bis 15 Prozent erreicht. Ein Schnaps entsteht dann aus der trüben, niederalkoholischen Maische, wenn sie im Brennkessel destilliert wird. Dabei erhitzt man die Mischung, sodass Alkohol und aromatische Stoffe sich verflüchtigen und in einem Auffangbehälter wieder kondensieren. Dieser Brennvorgang kann bei Bedarf auch zwei oder dreimal wiederholt werden.

Sind Liköre Spirituosen?

Sobald Liköre über 15 % Vol. Alkoholgehalt aufweisen (bei Eierlikör 14 %) fallen sie in die Kategorie Spirituosen. Dabei unterscheidet sich ihre Herstellung jedoch von den klassischen Bränden. Hochwertige Liköre entstehen durch Mazeration. Dabei legt man Kräuter, Früchte und andere Aromageber in Alkohol ein, damit ihre geschmackvollen Essenzen in die Flüssigkeit übergehen. In manchen Fällen folgt darauf noch die Destillation als zweiter Arbeitsschritt. Billige Liköre hingegen entstehen, indem ein Hersteller Hochprozentiges mit Fruchtsirup oder künstlichen Aromen mischt. Diese Spirituosen erreichen natürlich nicht im Entferntesten die Qualitätsstufe von Likören auf der Basis frischer Früchte, wie z.B. der Liköre und Edelbrände aus der Brenner Stube.

Ob ein Getränk als Likör gilt, entscheidet außerdem der Zuckergehalt. In Europa muss er mindestens bei 100 Gramm pro Liter liegen. Manche Varianten, wie z.B. Crème de Cassis, warten sogar mit bis zu 400 Gramm pro Liter auf.


Bier, Wein und Spirituosen – wer hat sie eigentlich erfunden?

Bier und Wein gab es bekanntermaßen bereits in der Antike. Kein Wunder, denn wilde Hefen finden sich überall in der Natur und so entdeckten die Menschen bereits vor Jahrtausenden, dass sich Traubensaft zu Wein vergären lässt. Doch das Destillieren als Technik zur Herstellung von Spirituosen ist wesentlich jünger. Kein Wunder – denn es sind komplizierte Apparaturen zum Erhitzen, Kühlen und Kondensieren nötig. Höchstwahrscheinlich wurde die erste Destille im Jahr 1000 n.Chr. im Byzantinischen Reich erfunden. Beliebt wurde die Technik dann bei den Ärzten und Alchemisten im Mittelalter, die im Brennkessel in mehreren Durchgängen das „Lebenswasser“ (Aqua vitae) herstellten. Bis zu zehn Durchgänge in der Destille waren nötig, um das gewünschte Resultat zu erzielen: Hochprozentiger Weinbrand, der anschließend mit Heilkräutern versetzt und gegen diverse Krankheiten eingesetzt wurde. Spätestens als die Brände mit Honig und Zucker geschmacklich abgerundet wurden, zählten dann Bier, Wein und Spirituosen gleichermaßen zu den beliebtesten Genussgetränken.

Bier, Wein und Spirituosen online kaufen – welche Vorteile haben Spirituosen-Liebhaber?

Echte, handwerklich hergestellte Spirituosen basieren immer auf regionalen Qualitätsprodukten, z.B. Kernobst oder Steinfrüchten. So hat die französische Normandie ihren Calvados, die Region um Neapel ihren Limoncello und die Bodensee-Region die edlen Brände und Liköre aus Martin Schlachter Brennerstube. Doch nicht nur die auserlesenen Zutaten bestimmen die Qualität der Spirituosen, sondern auch die Erfahrung und die Fertigkeiten des Brennmeisters. Ein Profi weiß, welchen Reifegrad das Obst für einen Edelbrand erreichen darf und kann die Schnittpunkte zwischen den Brennphasen exakt treffen. Er kennt auch das Wasser in seiner Region, dessen variierender Kalkgehalt ebenfalls Einfluss auf das Geschmacksergebnis hat. Jahre der Erfahrung fließen zusammen mit den Früchten der Region und es entsteht ein Spitzenprodukt, das Massenware im Aroma um Längen übertrifft. Heutzutage müssen Genießer, die Handarbeit schätzen, zum Glück nicht mehr direkt vor Ort sein, um regionale Spirituosen zu kaufen. Das können sie ganz bequem online tun, z.B. im Online-Shop der Brenner Stube.

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